Osteoporose-Therapie

Die Festigkeit des Knochens nimmt mit zunehmendem Alter ab.
Verstärkt wird diese Entwicklung, zivilisationsbedingt, durch Bewegungsarmut, Übergewicht und weitere Faktoren: Nikotin, Alkohol, Menopause, erbliche Faktoren, medikamentöse Wechselwirkungen.

Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Abnahme der Knochendichte und einer erhöhten Bruchgefahr, insbesondere im Bereich des Hüftgelenks, der Oberschenkelknochen und der Wirbelkörper.

Es besteht die Möglichkeit einer entsprechenden Diagnostik durch ein spezialisiertes Röntgenverfahren (DXA), bzw. in besonderen Fällen einer quantitativen Knochendichtemessung durch CT-Untersuchung.

Bei entsprechenden (im WHO-Schema festgelegten) Grenzwerten spricht man von einer Osteopenie (Verringerung) bzw. einer Osteoporose (massive Reduktion der Knochendichte, Frakturgefahr) mit entsprechenden Empfehlungen bezüglich einer medikamentösen Therapie.

Besteht der Verdacht auf eine Verringerung der Knochendichte (Osteopenie/ Osteoporose) mit Bruchgefährdung, veranlassen wir eine entsprechende Messung und leiten ggf. eine medikamentöse Therapie ein.

Jährlich erneute Knochendichtemessungen ermöglichen eine Kontrolle der Wirksamkeit der Therapie. Unter Umständen wird diese, dem Ergebnis entsprechend, optimiert und angepasst.